Archive for Juli, 2011
Wie geht Sky auf Abonnenten Jagd?
Der Münchner Pay-TV Anbieter Sky, hauptsächlich beliebt bei Fußballfans, geht bei der Kundenakquise ungewohnte Wege. Bezahlte Spitzer erforschen lt. Spiegel Informationen den Markt. Diese verdeckt vorgehenden Ermittler setzen sich an einem Samstag Nachmittag in eine Cafe-Bar oder eine Kneipe und schauen, ob den Kunden dort das Pay-TV Angebot dargebracht wird. Ist dies der Fall, wird erforscht, ob es sich um ein geborgtes oder illegal erworbenes Empfangsgerät handelt. Wird der Wirt erwischt, ist eine Zahlung von 3000 Euro fällig. Dieser Betrag kann jedoch verringert werden, wenn der Besitzer der Gaststätte ein Sky-Abonnement abschließt. In diesem Fall werden nur noch 300 Euro gezahlt. Die Aussage von Sky zu diesem Thema: “Wir wollen, dass die Leute unsere Kunden werden.”
In Augsburg wurde von einem Wirt angeblich das Spiel Bayern gegen Schalke, das Topspiel des Spieltages, übertragen. Der Ermittler ist hier aber wohl über das Ziel hinausgeschossen. Die anschließende Klage des Wirts hatte Erfolg. Der Sky Spitzel hat absichtlich falsche Angaben gemacht, um Eindruck zu schinden. Mehrere Zeugen versicherten glaubhaft, dass in der besagten Gaststätte nicht einmal ein Fernseher gestanden hat. In diesem Fall war die Fußballübertragung also frei erfunden gewesen.
Die Besuche, die der Kontrolle dienen, werden von Sky Sprecher Wolfram Winter dennoch verteidigt: “Wir machen das viel häufiger als früher. Unsere Beweise sind so, dass daraus valide juristische Vorgänge entstehen.” Das die Strafe bei dem Abschluss eines Abonnements reduziert wird sei ein Vorgang, der Sinn macht. Schließlich ist Sky nicht an gerichtlichen Auseinandersetzungen interessiert, sondern daran Kunden zu gewinnen. Eigenen Aussagen zufolge ist die Quote der Umwandlungen von illegalen Methoden, zum Sky Abo inzwischen recht hoch. Diese Methode macht auch aus wirtschaftlicher Sicht Sinn, denn Sky ist auf seine Kunden angewiesen. Das letzte was das Unternehmen brauchen kann, ist ein schlechter Ruf durch zahlreiche gerichtliche Auseinandersetzungen.
Spiegel TV im Pay TV
Erst vor kurzen ist der kostenlose Websender spiegel.tv online gegangen. Schon steht der nächste Sender auf der Planung des Spiegel-Vorstandes. Derzeit wird hinter den Kulissen kräftig gewerkelt – Personal wird akribisch gesucht. Der Pay-TV Sender soll bei mehreren Kabel und IPTV Anbietern offeriert werden. Voraussichtlicher Start ist der 01. Oktober 2011.
Spiegel TV spricht von einem sehr breit gefächerten Programm, welches modernen Menschen dabei helfen soll, tagesaktuelles Wissen zu erlangen. Auf dem Programmplan stehen Sendungen aus den Bereichen Wissenschaft und Forschung, sowie Gesellschaft und Menschen. Das Hauptaugenmerk wird dabei klar auf Dokumentationen und Wissenschaftsserien liegen. Diese werden von anderen Programmanbietern aus dem In- und Ausland erworben und der Bevölkerung ansprechend präsentiert. Allerdings sollen auch eigene Produktionen an den Start gehen. Dies erweitert das Programmangebot und erhöht die Vielfalt für die Kunden.
Derzeit ist bei SKY schon der Sender Spiegel Geschichte zu empfangen. Zu diesen Sender wird sich Spiegel TV Wissen hinzugesellen. Beide Programme werden in Gemeinschaft von Spiegel TV und der Autentic GmbH betrieben. Daraus lässt sich schließen, dass der neue Sender kompetent geführt wird. Schließlich verfügen die Mitarbeiter und Programmplaner bereits entsprechende Erfahrungen auf dem Gebiet.
Dokumentationen und Wissenschaftsserien sind oftmals mit großer Spannung verbunden. Ob nun ein Experiment vorgeführt wird oder die Panzer über die Straßen rollen, es kann durchaus ein beeindruckender Anblick sein. Um das maximal mögliche aus dem Programm herauszuholen, wird es auch in HD verfügbar sein. Wer auf diesen besonderen Bonus keinen Wert legt, der kann aber auch auf das bewährte SD Programm zurückgreifen.
Mit dieser Produktion wird das Programmangebot, welches in HD gesendet wird, nochmals erweitert. Auch wenn der Sender nur im Pay-TV empfangen wird, scheint sich das HD Fernsehen langsam aber sicher durchzusetzen. In den nächsten Jahren werden immer mehr Sender die hochauflösende Qualität mit in das Programm aufnehmen.
“Zahnloser” Loewe
Der Fernsehhersteller Loewe befindet sich in erheblichen Schwierigkeiten. Im zweiten Quartal des Jahres ist der Umsatz auf 57,2 Millionen Euro zurückgegangen. Dies bedeutet Umsatzeinbußen im Vergleich zum vorherigen Quartal von ungefähr einem Viertel. Wird nun das erste Halbjahr 2011 betrachtet, bedeutet dies einen Umsatzrückgang von ungefähr 20 %. Die Lage scheint nicht nur bedrohlich, sie ist es auch. Werden alle Einnahmen und Ausgaben gegengerechnet ergibt sich ein negatives Gesamtergebnis – anders ausgedrückt, das Unternehmen schreibt rote Zahlen. Allein im zweiten Quartal wurde lt. einer Mitteilung des Konzerns ein Verlust von 4,9 Millionen Euro erwirtschaftet. Auf das gesamt Halbjahr bezogen sind es sogar 7,8 Millionen.
Von der Konzernspitze werden die preisaggressiven Konkurrenten als Hauptursache für den Verlust gesehen. Auch der Verlust des ersten Halbjahres lässt sich erklären. LCD-Fernseher sind derzeit nicht so gefragt. Es finden keine großen Sportveranstaltungen statt, die im Fernsehen verfolgt werden. Allgemein befindet sich die Unterhaltungselektronik in einem kleinen Tief, welches es zu überbrücken gilt. Loewe-Chef Seidl dämpfte zugleich die Erwartungen für das Jahr 2011. Das ausgegebene Ziel einen Umsatzwachstum zu erreichen, kann nur noch schwerlich erreicht werden. Die derzeitigen Verluste, weisen eher auf ein in der Gesamtheit negatives Jahresergebnis hin. Eine Umsatzsicherung hat nun höchste Priorität.
Eine Produktverlagerung in Richtung Audio soll helfen, den angeschlagenen Konzern in gesunde Bahnen zu führen. Lautsprecher und Audio-Lösungen sollen den Produktkatalog aufwerten und das Unternehmen in eine sichere Zukunft führen. Die technische Komplexität soll reduziert werden. Weiterhin soll auf vernetzte Produkte ein gesteigertes Interesse gelegt werden. Auch als Anbieter von 3D-Fernsehen sieht sich Loewe gut gerüstet. Leider ist diese Alternative bei den Kunden noch nicht präsent genug. Ähnliches gilt für den neuen interaktiven HbbTV-Standard. Die Konsumenten müssen jetzt nur noch für diese Produktideen begeistert werden. Für Loewe gilt es jetzt zunächst die Firma zu konsolidieren und den Mitarbeitern einen sicheren Arbeitsplatz zu bieten.
Der Vormarsch der Triple-Play Abonnenten
Eine aktuelle Studie von “Digital TV Research” besagt, dass immer mehr Privathaushalte auf ein Komplettpaket aus TV, Internet und Telefon zurückgreifen. Diese Variante wird als Triple-Play bezeichnet. Diese erhöhte Nachfrage macht den Markt für die Anbieter natürlich interessant. Jeder möchte ein Stück vom Kuchen abhaben und so etwas ist immer vorteilhaft für den Kunden. Die Preiskämpfe der Anbieter wirken sich immer preissenkend auf den Angebotspreis aus.
Laut der angesprochenen Studie werden bis ins Jahr 2016 mehr als ein Viertel der Haushalte ein Triple-Play Abonnement abgeschlossen haben. Und dies ist nicht nur auf die Bundesrepublik Deutschland bezogen. Die Studie erstreckt sich auf 73 Länder. Zum Ende des Jahres 2010 verfügten 96 Millionen Haushalte über eine Triple-Play Dauerbestellung. Diese Zahl soll bis zum Jahr 2016 noch bis auf 387 Millionen angewachsen sein. Die Kabel-Bezieher haben dabei die Vorherschaft errungen. Mit 258 Millionen Nutzern liegen Sie gegenüber den DSL und Glasfaser-Abonnementen mit 129 Millionen in Führung.
Laut dem Ersteller der Studie, Simon Murray, hat es noch niemals zuvor einen so erbitterten Kampf um die TV-, Internet- und Telefonkunden gegeben. Und ein weiteres Anwachsen des Wettbewerbs wird erwartet. Komplettpakete werden mit besonderen Leistungen offeriert oder mit günstigen Konditionen feilgeboten, um neue Kunden zu gewinnen. Aber auch das Halten der Stammkunden rückt immer mehr in den Vordergrund.
Derzeit liegen die Vereinigten Staaten von Amerika beim Triple Play Angebot noch in Front. Bereits 46 % der nordamerikanischen Haushalte verfügen über einen solchen Anbieter. Es wird erwartet, dass neun Länder die 50 % Hürde bis 2016 durchbrechen. Den höchsten Schnitt wird voraussichtlich Belgien erreichen mit 67 %, gefolgt von Honkong mit 60 %. Aber auch China ist auf dem Vormarsch. Die Erlöse werden sich im Vergleich zu 2010 um knapp 100 Milliarden US Dollar steigern. Dies entspricht in etwa 71 Milliarden Euro.
Erweiterung des Sky Expertenteams
Das Fußballangebot des Pay-TV Senders Sky wird schon seit längerer Zeit von den Experten unterstützt. Diese kennen sich im Fußball bestens aus und erklären den Zuschauern, was bei den Spielen vor sich geht und was verbessert werden sollte. Bis zu dieser Saison bestanden die Experten aus folgenden Personen:
• Franz Beckenbauer
• Ottmar Hitzfeld
• Jens Lehmann
• Stefan Effenberg
• Matthias Sammer
Zu dieser Saison treten dieser ausgewählten Riege zwei weitere prominente Persönlichkeiten bei. Markus Merk, ehemaliger FIFA Schiedsrichter und den derzeitigen DFB-Trainer Steffen Freund erweitern das Team, welches von nun an aus sieben Personen bestehen wird. Dies sorgt für mehr Abwechslung auf den Bildschirmen. Die beiden neuen Persönlichkeiten sind jeden Samstagabend in Vorbereitung auf das Topspiel der Bundesliga zu sehen.
Eine weitere Neuerung gibt es im Programm des Fußballsenders. Im Anschluss an die Nachmittagsspiele um 17:30 Uhr werden die Zuschauer von Sebastian Hellmann begrüßt, der mit Steffen Freund, Markus Merk und einem weiteren Experten die vergangenen Spiele analysiert und die Zuschauer auf das Top-Spiel vorbereitet. Aber nicht genug der Neuerungen. Auch während der Spielzeit verändert sich etwas. Die Experten, die bis dahin oftmals nur im Vorlauf des Spiels und in der Halbzeitpause eingebunden waren, treten mehr in den Mittelpunkt. Sie unterstützen die Kommentatoren und analysieren das Spiel bereits während der Spielzeit. Außerdem wird das Topspiel am Samstagabend seit 2011/12 in HD produziert. Begleitet wird dieses Ereignis von Kai Dittmann und Marcel Reif – im Wechsel.
Wer unterwegs in einem Zug oder als Beifahrer im Auto gerne Fußball sehen möchte, der kann dies mit der Sky-Go Applikation erreichen. Dadurch können die Spiele auf dem iPad verfolgt werden, mehrere davon sogar in HD-Qualität. Den Kunden von Sky-Go ist es aber auch freigestellt, die Inhalte über das entsprechende Internetportal zu schauen. Dadurch bleibt den Sky Nutzern nichts vorenthalten.
2012 schafft HDTV den großen Durchbruch!
Das Abschalten des analogen Fernsehens für 2012 ist beschlossene Sache. Dies scheint den öffentlich rechtlichen Sendern neue Ressourcen frei zu geben. Diese wechseln ab nächstem Jahr beinahe komplett zum HD Programm. Die Menge der Sender, die geplant haben in 2012 auf HDTV umzuschalten ist in etwa so groß, wie die derzeit verfügbaren Sender in bester Qualität. Der Gemeinschaftssender KIKA, der von ARD und ZDF betrieben wird, sowie 3sat haben ihren HDTV Start auf Mai 2012 festgelegt. Dieses Vorhaben war schon länger geplant, der Termin wurde jedoch um ein knappes Jahr vorverlegt. Auch die ZDF Spartensender ZDF Neo, ZDF Kultur und der ZDF Infokanal starten im Mai 2012 mit ihrem HD Programm.
Das hochauflösende Fernsehen ist auf dem Vormarsch. Nicht nur das ZDF, auch der SWR, BR, WDR und NDR stellen ihre Regionalprogramme auf HDTV um. Auch die Schweizer Sender SF, TSR und RSI steigen auf diesen Zug auf. Das Voranschreiten der gestochen scharfen Auflösung geht unaufhaltsam voran. Zwischen Februar und Mai 2012 sind es damit insgesamt 17 neue Sender, die ihre Programminhalte in HDTV ausstrahlen. Und dies bedeutet noch längst nicht das Ende. Im Jahr 2014 sollen sämtliche ARD Spartensender (Einsfestival, EinsExtra und EinsPlus), sowieder MDR auch nachziehen.
Der Trend bleibt jedoch nicht bei den öffentlich rechtlichen Sendern stehen. Auch Sky plant neue Sender in HD-Qualität. Sky Sport Extra und Sky Sport News sollen demnächst in der hochauflösenden Qualität auf den Bildschirmen erscheinen. Und dies noch in diesem Jahr. Weitere Pay-TV Programme sollen folgen. Es wird vermutet, dass es sich dabei um Sky Comedy und die TNT Serie handelt.
Seit Oktober 2005 ist das HDTV-Programm in Deutschland verfügbar. Es kam jedoch eher langsam in Tritt. Auch heute noch sind viele Angebote überteuert. Dies hat die Kunden abgeschreckt. Derzeit geht die Tendenz eher in die Richtung, dass HD-Fernsehen, das alltägliche Programm gänzlich übernimmt.
Geschwindigkeitsrekord beim Kabelinternet
Ein Kabelunternehmen aus Großbritannien hat bewiesen, dass das Kabelnetzwerk zukunftsfähig ist. Die Firma Virgin Media hat dabei sogar einen Weltrekord in der Übertragung von Daten innerhalb des Kabelnetzes aufgestellt. Der Downstream erzielte eine Bandbreite von 1,5 GBit/s und übertraf damit die Werte von Cablecom und Kabel Deutschland. Die besten Leistungen erzielt das Netz rund um die Old Street in London. Die Experimente fanden auch in diesem Sektor statt. Der öffentliche Test hat inzwischen die enorme Leistungsstärke bewiesen. 1,5 GBit/s im Downstream und 150 MBit/s im Upload sind Marken, die erst einmal übertroffen werden müssen. Damit ist der ehemalige Rekord von Cablecom gebrochen, diese erreichten in Zürich eine Geschwindigkeit von 1,37 GBit/s. Kabel Deutschlands Bestmarke aus dem November 2010 in Hamburg betrug 1,17 GBit/s. Diese hohen Werte ergeben sich meistens durch eine Zusammenfassung mehrerer Kanäle.
Diese Werte konnten mit den gleichen Mitteln bewerkstelligt werden, wie sie schon vorhanden war. Es waren keine Bauarbeiten und Ausbauten im Kabelnetz nötig. Die Kabelanbieter jubeln ob dieser Leistungsrekorde. Schließlich gilt es die Zukunftsfähigkeit der Kabelunternehmen zu sichern. Die Kunden sollen erkenne, dass es trotz großer Konkurrenz keine Nachteile für Kabelkunden geben wird. Der Rekord in Großbritannien wird innerhalb des Landes sehr positiv bewertet. Entspricht die Bandbreite von 150 GBit/s doch der ca. 240-fachen Durchschnittsgeschwindigkeit auf der Insel. Die Nutzung des Internets rückt weltweit immer mehr in den Vordergrund, sei es zum Surfen, zum Arbeiten, zum Fernsehen oder auch zum Telefonieren. Internetfernsehen und Video on Demand ist eine der wichtigsten Sektoren, die von einer hohen Bandbreite profitieren. Auch die Nutzung durch mehrere User an einer Internetleitung wird durch die Highspeed-Variante gefördert.
Für die Kunden und auch für die Mitarbeiter der Kabelunternehmen ist es ein beruhigendes Gefühl, dass es noch neue Ressourcen zu erforschen gibt. Auch die Kabelverbindungen werden immer schneller und brauchen sich in nächsten Zeit vor keiner Konkurrenz zu fürchten.
Die Verschmelzung von Fernsehen und Internet
Der Fernseher und der Computer sind zwei Produkte, die sich immer mehr annähern. Es ist schon lange Zeit möglich auf dem PC DVDs oder Filme zu schauen. Nun wird aber auch der Fernseher internetfähig. Dies betrifft zwar oftmals nur Teilinhalte, aber diese sind genau auf den Fernseher zugeschnitten. Die beiden Schlagwörter, die in diesem Sektor in aller Munde sind, sind YouTube und Video on Demand.
Internetfernseher sind bereits für unter 600 Euro zu erstehen. Diese können dann häufig auf die Videoplattform YouTube zugreifen. Dies ist ein enormer Vorteil, werden dort doch zahlreiche Serien gehostet. Auch lustige Videos und Privatfilme können dort veröffentlicht und eingesehen werden. Damit dies Wirklichkeit wird, muss der Fernseher allerdings mit dem Internet verbunden sein. Dies kann entweder über einen Kabelanschluss zum Router oder über WLan verwirklicht werden. Um YouTube dann auch tatsächlich sehen zu können, muss ein Fernseher mit entsprechenden Widgets angeschafft werden. Folgende Anbieter, haben entsprechende Modelle auf dem Markt:
- LG Electronics
- Panasonic
- Samsung
- Sony
- Philips
Das größte Hindernis dabei, ist derzeit noch die Steuerung mit der Fernbedienung. Das Videoportal ist für diese Art der Nutzung nicht geschaffen worden. Müssen lange Texte eingegeben werden, kann dies durchaus etwas Zeit in Anspruch nehmen.
Aber auch das Video on Demand Angebot wird immer beliebter. Die Anbieter können hier eingesehen werden. Dabei handelt es sich um eine Onlinevideothek für den Benutzer. Dieser kann jedoch die Filme ausleihen, so oft er möchte und ist dabei an keinerlei Zeiten gebunden. Auch hier ist eine Internetverbindung jedoch die Grundvoraussetzung. Auch hier sind entsprechende Fernseher von Bedeutung. Diverse Geräte von Philips sind mit NetTV ausgestattet. Dieser Zugang erlaubt sowohl den Zugriff auf YouTube, als auch auf das Video on Demand Angebot von Videoload. Der Fernseher muss dafür allerdings mit einer Speicherkarte ausgestattet sein. Die Hersteller LG und Samsung haben einen ähnlichen Kooperationsvertrag mit Maxdome.
Die Vor- und Nachteile von Video on Demand
Bei einem Video on Demand Angebot, abgekürzt VoD, können sie selber entscheiden, wann Sie was sehen wollen. Es hat mit den klassischen Fernsehen nichts gemein. Es existiert ein Angebot an Filmen und Serien, aus denen gewählt werden kann. Diese starten und stoppen auf Abruf. Damit sind Sie selber der Programmchef und sehen wirklich nur das, was Sie wollen und das ohne Werbung. Die Übertragung erfolgt auf gleichem Wege wie bei IPTV. Das Internet liefert die Daten und wandelt diese in Medieninhalte um. Die Auswahl an entsprechenden Anbietern kann hier auf der Homepage erfahren werden.
Video on Demand bietet den Vorzug, dass die stressige Fahrt zur nächsten Videothek entfällt. Dies spart Zeit, Nerven und auch noch Geld. Schließlich fallen keine Spritkosten mehr an. Auch die Rückfahrt entfällt. Was uns gleich zum nächsten Punkt bringt. Es gibt keine Abgabetermine. Auch die Spontaneität ist gewährleistet. Angenommen, Sie wachen morgens um 6 Uhr auf, sind hellwach, wissen aber nicht, was Sie tun sollen. Im Fernsehen kommt nichts. Verfügen Sie nun über Video on Demand, können Sie einfach einen Film starten. Und das zu einer Uhrzeit wo noch keine Videothek geöffnet hat. Auch für das spontane Treffen mit Freunden und einem nicht geplanten Videoabend, ist VoD sehr gut geeignet. Auch die Verfügbarkeit stellt kein Problem dar. Es ist nicht wie in der Videothek, wo ein Film vergriffen sein kann. Bei VoD kann jeder Film beliebig oft ausgeliehen werden. Im Gegensatz zu einer Onlinevideothek gibt es bei Video on Demand auch keine Wartezeiten.
Die Nachteile sind überschaubar. Wird das VoD Angebot am Fernseher genutzt, ist unter Umständen ein Zusatzgerät erforderlich. Die Qualität erreicht noch nicht immer die einer DVD, ist aber dennoch schon auf einem sehr hohen Niveau. Die Preisvorteile beschränken sich derzeit noch auf die Sprit- und Zeitersparnis. Es wird jedoch erwartet, dass die Preise für VoD weiter sinken.
Internetfähige Fernseher und Fernsehen über das Internet
Die beiden ehemals getrennten Aspekte Internet und Fernsehen nähern sich immer mehr an. Auf der BITKOM wurde erklärt, dass ein Zusammenwachsen vieler IT-Produkte in den nächsten Jahren forciert wird. Internetfähige Fernseher werden schon jetzt von vielen Deutschen genutzt. Zum jetzigen Zeitpunkt sollen bereits über 10Millionen Haushalte in Deutschland ein internetfähiges TV-Gerät zur Verfügung haben. Aber nicht nur das Anschauen von Filmen und Serien auf dem Fernseher via Internet boomt. Auch werden immer mehr TV-Highlights über das Internet am PC empfangen. Dafür gibt es externe und interne Lösungen. Nachfolgend noch ein paar Statistiken, die belegen wie auf welchem Stand sich das Internet TV derzeit befindet:
- Insgesamt 31 % der Deutschen schaut TV auch auf seinem PC
- Fernsehinhalte werden von 28 % der Bundesbürger auf dem Notebook aufgerufen
- Bereits 10 % schauen Inhalte über das Smartphone oder den Tablet-PC
- Das Marktvolumen wird in diesem Jahr voraussichtlich um 28 % steigen…
- …damit würde es auf über 16 Milliarden Euro anwachsen
Die Vernetzung des eigenen Heims wird derzeit noch hauptsächlich in den Bereichen Kommunikation, Fernsehen und Internet vorangetrieben. Es wird jedoch erwartet, dass die Entwicklung auch vor anderen elektronischen Geräten keinen Halt machen wird. Jeder deutsche Haushalt verfügt im Durchschnitt über 50 Elektrogeräte. Glaubt man den Berichten auf der BITKOM werden diese in absehbarer Zukunft bald alle vernetzt werden können und auch internetfähig sein. Dadurch wird es den Nutzern ermöglicht, ihre Waschmaschine, den Trockner, die Heizung und vieles andere aus der Ferne zu steuern. Es soll im Endeffekt möglich sein, das gesamte Haus, bzw. die enthaltenen Elektrogeräte, mit nur einer Fernbedienung oder alternativ mit dem Handy zu steuern. Dies zeigt ein enormes Potential beim Energieverbrauch auf. Durch die Steuerung aus der Entfernung können Maschinen, die noch in Betrieb sind, bequem abgeschaltet werden.




