Die Abschaltung von Kino.to und dessen Folgen

Es herrscht Unklarheit über die Verwendung von Streaming-Seiten die im Netz zu finden sind. Rechtlich gesehen befinden sich sowohl die Betreiber als auch die Nutzer wohl in einer Grauzone. Fakt ist jedoch, dass es illegal ist, Filme die aktuell im Kino laufen, auf diese Weise der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Auch die Recht an den Serien und Filmen, die auf fremden Servern gehostet werden, liegen nicht bei den Streaming-Seiten. 13 mutmaßliche Betreiber wurden, wegen der Bildung einer kriminellen Vereinigung, festgenommen. 12 davon in Deutschland und einer in Spanien. Nach einer weiteren Person wird gefahndet.

 

Das Vorgehen des Staates

Der Staat holt zum Rundumschlag gegen die Streaming-Seiten aus. Kino.to war eins der größten Portale in diesem Gebiet. Es wird angenommen, dass weitere Seiten geschlossen werden. Lt. Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Dresden haben die Betreiber jedoch nicht nur die Suchmaschine Kino.to, die nach Videoangeboten gesucht hat, geführt, sie sollen auch eigens Plattformen gegründet, bzw. unterstützt haben, die solche Filme und Serien hochgeladen haben. Geld verdienten die Betreiber vornehmlich mit Werbung. Die Regierung sah sich gezwungen, dieses Treiben zu beenden. Möchte nun jemand die Website aufrufen, erscheint folgendes Bild:


Die Vorermittlungen, um den Aktionen des Onlinestreamings Einhalt zu gebieten, dauerte mehrere Jahre.  Nun konnte von Seiten der GVU und der Regierung erste Erfolge nachgewiesen werden. Der langjährige Kundenstamm von Kino.to sieht dies mit gemischten Gefühlen.

 

Hacker-Angriff – Die Gegenreaktion

Eine Gruppe von unbekannten Hackern hat, als Revanche, die Website der GVU ins Visier genommen. Das die Abschaltung der Internetdomain Kino.to der Grund dafür ist, konnte eindeutig bewiesen werden. Dies war nicht weiter schwierige, da von den Tätern ein Bekennervideo veröffentlicht wurde:

Eine Begründung für das Vorgehen wird in den Video angegeben. Onlinestreaming bleibt ein heikles Thema. Während die Nutzer die Bequemlichkeit und Verfügbarkeit schätzen, so sieht die Regierung natürlich das Geld, welches den Leidtragenden entgeht.

4. Juli 2011 | veröffentlicht in Internet vom Modernes-Fernsehen-Team

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