Kategorie Fernsehen
“Zahnloser” Loewe
Der Fernsehhersteller Loewe befindet sich in erheblichen Schwierigkeiten. Im zweiten Quartal des Jahres ist der Umsatz auf 57,2 Millionen Euro zurückgegangen. Dies bedeutet Umsatzeinbußen im Vergleich zum vorherigen Quartal von ungefähr einem Viertel. Wird nun das erste Halbjahr 2011 betrachtet, bedeutet dies einen Umsatzrückgang von ungefähr 20 %. Die Lage scheint nicht nur bedrohlich, sie ist es auch. Werden alle Einnahmen und Ausgaben gegengerechnet ergibt sich ein negatives Gesamtergebnis – anders ausgedrückt, das Unternehmen schreibt rote Zahlen. Allein im zweiten Quartal wurde lt. einer Mitteilung des Konzerns ein Verlust von 4,9 Millionen Euro erwirtschaftet. Auf das gesamt Halbjahr bezogen sind es sogar 7,8 Millionen.
Von der Konzernspitze werden die preisaggressiven Konkurrenten als Hauptursache für den Verlust gesehen. Auch der Verlust des ersten Halbjahres lässt sich erklären. LCD-Fernseher sind derzeit nicht so gefragt. Es finden keine großen Sportveranstaltungen statt, die im Fernsehen verfolgt werden. Allgemein befindet sich die Unterhaltungselektronik in einem kleinen Tief, welches es zu überbrücken gilt. Loewe-Chef Seidl dämpfte zugleich die Erwartungen für das Jahr 2011. Das ausgegebene Ziel einen Umsatzwachstum zu erreichen, kann nur noch schwerlich erreicht werden. Die derzeitigen Verluste, weisen eher auf ein in der Gesamtheit negatives Jahresergebnis hin. Eine Umsatzsicherung hat nun höchste Priorität.
Eine Produktverlagerung in Richtung Audio soll helfen, den angeschlagenen Konzern in gesunde Bahnen zu führen. Lautsprecher und Audio-Lösungen sollen den Produktkatalog aufwerten und das Unternehmen in eine sichere Zukunft führen. Die technische Komplexität soll reduziert werden. Weiterhin soll auf vernetzte Produkte ein gesteigertes Interesse gelegt werden. Auch als Anbieter von 3D-Fernsehen sieht sich Loewe gut gerüstet. Leider ist diese Alternative bei den Kunden noch nicht präsent genug. Ähnliches gilt für den neuen interaktiven HbbTV-Standard. Die Konsumenten müssen jetzt nur noch für diese Produktideen begeistert werden. Für Loewe gilt es jetzt zunächst die Firma zu konsolidieren und den Mitarbeitern einen sicheren Arbeitsplatz zu bieten.
Apple iCloud
Nach endlosen Jahren des Experimentierens hatte Apple jetzt offenbar ein Einsehen mit seinen Kunden und so startete unlängst der neuste Netzwerk-Dienst des Unternehmens und das damit erste Projekt was den Begriff der Cloude auch offiziell im Namen trägt. Mit der Apple iCloud erreicht eine Technik den Markt, die E-Mails, Termine, Persönliche Einstellungen, Apps oder auch Musik und Video übergreifend synchronisiert und Apples Vision des Cloud-Computing längerfristig auf i-Geräten, MacOS Rechnern sowie Windows PCs realisiert. Zugleich endet eine ganze Dekade des Testens und Ausprobierens mit Cloud Services wie iTools (2000), .MAC (2002) oder zuletzt Mobile Me (2008) und eröffnet der Applekundschaft den sorgenfreien Weg zur administrierbaren everything-everywhere Datenhaltung des persönlichen Online-Speichers.
Apple iCloud Schaubild

Das iCloud Erleben wurde dem Publikum zum Auftakt der alljährigen Apple-Entwicklermesse WWDC vorgestellt und präsentiert sich als Hub Metapher, die die Teilnehmer zukünftig über ihr zentrales Repository auf den Apple Servern nutzen sollen. Im Gegensatz zu der sich durch Werbung finanzierenden Konkurrenz, die Anwendungsdaten zur Verarbeitung in die Cloud transferieren möchte, positioniert Apple das jeweilige persönliche Gerät im Zentrum des Universums und lässt dieses auf die iCloud zugreifen. Damit hat die wertvollste Marke der Welt seine Hausaufgaben wieder einmal vor allen anderen gemacht, denn sowohl die eingesetzte Push-Technologie, wie auch Server-Infrastruktur um App Store oder iTunes-Shop existieren bereits und kann funktional miteinander verbunden werden. Entsprechend gibt es für iCloud Anwender nur magere 5 GB kostenfreien Speicher, denn sämtlich bereits vorhandene oder erworbene Musik, Software oder Literatur kann sich als Scan&Match Fingerprint Verknüpfung generieren lassen und ersparrt somit ein aufwendiges uploaden.
Ein getrübtes Wolkenbild gibt es derzeit noch für Cineasten und Hobbyfilmer. Obwohl Bestandteil der iCloud, ist ein Film Download insbesondere für die wireless i-Kollektion in Sachen Festplattenkapazität nicht zweckgebunden. Der angedachte iMoviestream Service ist Gegenstand von Verhandlungen, doch zumindest für Disney, Paramount und Sony wird es wohl sehr schnell digitale Regale bei iTunes geben. Interessantes im Zusammenhang mit der Apple Cloud gab es jüngst auch auf der E3 Spielemesse. Zeitgleich zur WWDC wurde mit OnLive ein Cloud-Gaming-Dienst vorgestellt, der für iOS und Androidtablets angedacht ist und später im Jahr startet. Damit erweitert Apple sein Portfolio und lässt in den Rechenzentren Computerspiele laufen, die über OnLive als Videostream auf den Bildschirm wandern und sich mit den Tablets als Remote-Steuerung bedienen lassen. Das Konzept soll ebenfalls mit Quicktime und den 3D-Renderern Maya und Autodesk funktionieren, inwieweit aber OnLive in die iCloud migriert oder berechnete i-typspezifische Moviestreams beim Kunden ankommen, darf spekuliert werden.
Primacom

Primacon AG ist Partner des großen Kabelnetzbetreibers Tele Columbus und agiert gemeinsam mit ihm. Im Oktober 2007 wurden die zwei Unternehmen verbunden, indem ein Mehrheitsgesellschafter die Anteilsmehrheit in sein Eigentum brachte. Seit dem Herbst 2008 verfolgen beide Unternehmen eine gemeinsame Vertriebsstrategie. Die Produktpalette wurde vereinheitlicht, sodass sich die Angebote voneinander nicht unterscheiden. Mehr über die Angebote von Primacon erfahren Sie analog auf Detailseite zum Anbieter Tele Columbus.
Wie Tele Columbus bietet auch Primacon Fernsehen, Telefon und Internet über den Kabelanschluss an. Die einzelnen Leistungen können modular entsprechend dem individuellen Bedarf zusammengestellt werden. Alternativ kann auch eines der überaus günstigen Kombipakete in Anspruch genommen werden.
Analog wird abgeschaltet, es lebe Digitales Fernsehen
Die Verwirrung ist groß. Kaum haben wir Deutsche uns mehr oder weniger gezwungenermaßen mit den Themen HD, 3D und Internet-TV beschäftigt, steht uns auch schon die nächste Überraschung ins Haus. Am 30. April 2012 werden alle Nutzer eines analogen Satellitensignals buchstäblich zwar in die Röhre schauen, aber nichts mehr sehen, weil dann alle analogen Fernsehsignale abgeschaltet werden. Digital ist die neue Fernsehwelt und das bringt dem Konsumenten letztlich mehr Vor- als Nachteile. Bei den digitalen Fernsehsignalen lassen sich wesentlich mehr Informationen und Angebote gleichzeitig bereitstellen. Außerdem liegen HDTV und anderen Neuerungen besonders hohe Anforderungen an die Bild- und Tonqualität zugrunde, die mit analoger Technik einfach nicht realisierbar sind.
Aber was bedeutet der 30. April 2012 nun letztlich für den heimischen Fernsehempfang? Schon wieder neue Zusatzgeräte? Eine neue Schüssel auf dem Dach, offene Wände wegen neu zu verlegender Kabel oder gar der Untergang der (Fernseh-)Welt? Nichts dergleichen. Zunächst einmal sind von der analogen Abschaltung in der Regel nur Kunden betroffen, die ihr Programm mittels einer Satellitenanlage empfangen. Die meisten dieser Kunden nutzen einen Satelliten-Receiver, der die empfangenen Signale bereits digital an die geliebte Glotze weitergibt. Um hier etwas Licht ins Dickicht zu bringen, haben viele öffentlich-rechtliche, aber auch private Fernsehsender eine spezielle Videotext-Seite eingerichtet. Beim Aufrufen der Seite 198 erfährt jeder Zuschauer sofort, ob er den analogen oder den digitalen Empfang nutzt und ob ggf. bis zum 30. April 2012 noch Handlungsbedarf besteht.
Wer einen Kabelanschluss nutzt, muss sich theoretisch auch nicht sorgen, weil dort die Fernsehsignale sowohl analog wie auch digital ankommen. Außerdem haben viele Kabelanbieter bereits jetzt ausdrücklich darauf hingewiesen, dass ein analoges Signal auch ab dem 01. Mai 2012 bereitgestellt wird. Wer dennoch Zweifel hat, kann diese mit einem kurzen Anruf beim jeweiligen Betreiber schnell und kompetent ausräumen.
Letztlich läuft es also darauf hinaus, dass einige wenige Kunden möglicherweise einen neuen digitalen Receiver benötigen. Solche Geräte sind im Fachhandel aber bereits ab rund 40,- € zu haben. Für Besitzer eines Flachbildgerätes bietet sich hier die Möglichkeit, sich gleich ein Full-HD-Receiver (DVB-S2) anzuschaffen. Dadurch können mehr Programme empfangen werden und die Riesen-Glotze kann endlich all ihre Vorzüge voll ausspielen. Allerdings sollte eine solche Anschaffung (ab etwas 90,- €) nicht auf die lange Bank geschoben werden. Die Händler und Elektronikmärkte reiben sich bereits jetzt die Hände angesichts der geplanten Abschaltung. Spätestens zum Vorweihnachtsgeschäft 2011 werden die Preise für solche Receiver deswegen deutlich anziehen und eigentlich gibt es doch schon genügend Zeitgenossen, die dem Verbraucher in die Tasche greifen, oder?
Kabelfernsehen in Hannover fällt aus
Am Sonnabend den 8.05.2011 war der Empfang von Kabelfernsehen in Hannover, großflächig gestört. Kabel Deutschland, konnte zu dem Zeitpunkt keine Auskunft, über die Dauer der Ausfälle berichten. Laut Bericht des Anbieters, hätten auch Kunden, die Telefon und Internet über Kabel empfangen haben, von dem Ausfall betroffen sein können. Kabel Deutschland war um eine schnelle Problemlösung bemüht und war erfolgreich. Erfreulicherweise ist der Empfang des Kabelfernsehens wieder ungestört.
iTunes Store von Apple
Der iTunes Store bietet als Internet-Handelsplattform neben dem Online-Musikgeschäft auch Spiele und Filme für den iPod an. Das Unternehmen ist direkt in Apples iTunes-Software eingegliedert und in eine Kooperation mit dem System iPod+iTunes bzw. iPhone+iTunes integriert. Wenn im iTunes Store auch vorrangig immer noch die Musikwelt in den Vordergrund stellt, so können bereits seit 2005 vereinzelt Filme herunter geladen werden. Im April 2007 wurde das Angebot um TV-Filme erweitert. Seit April 2008 stehen hingegen schon über 500 Spielfilme im Netz zur Verfügung. Um die Technik nutzen zu können, muss eine Software von Apple auf dem Computer installiert werden, die man im Portal kostenlos runterladen kann.
zum iTunes Store >
iTunes Store Serien
Im Fernsehstore von iTunes können Serien, die am Vortag im Fernsehen ausgestrahlt wurden, ohne Werbeunterbrechung herunter geladen werden. Hierzu werden die Inhalte am Computer hoch geladen und können dann via Computer, iPhone, iPod touch oder via Apple TV auf dem Fernseher angesehen werden. Einzelne Folgen von Staffeln, wie beispielsweise Pastewka oder Stromberg sind dann für 1,99 Euro zu bekommen.
iTunes Store Movies
Hollywood Kassenschlager können für 3,99 Euro ausgeliehen werden, ältere Filme sind ab 2,99 Euro erhältlich. Weiterhin besteht die Möglichkeit, sich einen Film für 30 Tage auszuleihen. Wer allerdings damit begonnen hat ihn anzuschauen, sollte ihn innerhalb von 24 Stunden beendet haben, da er dann wieder gesperrt wird. Apple bietet zudem ein recht günstiges Lockangebot an, den so genannten „99 Cent-Film der Woche“, der dann gesondert angezeigt wird. Alle Filme werden in Standardauflösung gesendet.
Screenshot von iTunes in Action

iTunes Store Movies kaufen
Top Filme kosten zum DVD-Start rund 9,99 bis 13,99 Euro, wenn man sie kaufen möchte. Ältere Filme liegen in etwa bei einem Kaufpreis von 7,99 Euro, können aber auch für 2,99 Euro gemietet werden. Die Filme werden zum Download als HD-Datei für den PC, Apple TV und Mac und in einer Standardauflösung für den iPod und das iPhone angeboten. Das Format ist auf 720p begrenzt und die Auflösung beträgt 1.280 x 720 Bildpunkte.
Fazit
Es ist natürlich günstiger, eine Lieblingssendung auf dem eigenen HD-Recorder kostenlos aufzuzeichnen und dann anzusehen, als sie bei iTunes herunterzuladen und dann dafür zu bezahlen. Ob die fehlende Werbeunterbrechung rechtfertigt, eine Sendung, die einen Tag alt ist, mit 1,99 Euro zu berechnen, sei dahingestellt. Für den Vergesslichen hingegen ist dieses Angebot ein guter Service. iTunes ist zwar auf dem deutschen Markt auf dem Vormarsch, kann aber aufgrund der noch zu geringen Angebote im Filmbusiness nicht wirklich punkten. Informationen zum Apple TV Angebot finden Sie hier: Apple TV
Sky TV Werbung durch Moritz Bleibtreu
Schon die Telekom hat den bekannten Schauspieler eingesetzt um die Mitgliederzahlen zu erhöhen, nun versucht es der Pay-TV Anbieter SKY TV auch. Moritz Bleibtreu soll die Mitgliederzahlen von Sky TV nach oben bringen. Der Anbieter ist besonders für sein Fußball-Bundesliga Programm bekannt.
Der 38-jährige soll nun in 3 TV-Spots für das Angebot von Sky TV werben und hat auch schon einen Werbevertrag unterschrieben. Der Sky-Marketingchef Marcello Maggioni ist erfreut über den prominenten Schauspieler, welcher auch persönlich von Sky TV überzeugt sein soll. Auch ein neues spezielles Angebot gibt es von Sky TV. Bis zum Ende August 2010 kann für 16,90€ das gesamte Sky Programmangebot, inklusive aller HD-Sender angesehen werden (bei einem 12 Monatsvertrag).
Apple TV
Apple TV präsentiert sich als offener und freizügiger Unterhaltungsanbieter mit weitläufigen Warengattungen, die in erster Linie auf das Produkt iTunes abzielen. Mit einem HDMI-Kabel schafft es Apple TV zusätzlich, seine Palette um eine Vielzahl an IPTV-Videodownloads zu erweitern. Der Zugriff ist bereits auf tausende internationale Filme, Movies und DVD-Startangebote möglich. Zusätzlich bietet Apple TV die Möglichkeit einen Tag nach der TV-Ausstrahlung einer Sendung, diese auf seinem Portal herunterzuladen. Das ist besonders für Vergessliche von Vorteil oder diejenigen, die versäumt haben, den Rekorder zu programmieren. Das ca. 20 x 20 cm große Apple TV Gerät ist im typischen, abgerundeten Apple-Design entworfen und bislang nur in weiß erhältlich und passt daher hervorragend zur Wii.
Mehr Infos >
Voraussetzung
Der Computer sollte mindestens über Windows XP, Windows Professional (SP2) oder Windows Visa verfügen. Beim Mac empfiehlt sich OS X 10.3.9 oder 10.4.9 oder neuer. Dazu muss man iTunes 7.6 oder 8.0.1 auf die Festplatte laden, welches im Internet als kostenloses Download zur Verfügung steht. Die Verbindung kann über AirPort Extremebuchsen oder dem Wi-Fi Anschluss hergestellt werden.
Screenshot von Apple TV in Action

Installation
Um die angebotenen Videoloads von Apple und iTunes nutzen zu können, benötigt man das Apple TV Verbindungsgerät mit Intel Prozessor und einer 160 GB Festplatte zum Speichern von Inhalten. Das Gerät wird inkl. Fernbedienung, Netzkabel und Kurzanleitung geliefert. Mit einem HDMI-Kabel, das nicht im Lieferumfang enthalten ist, wird Apple TV an das Breitformat Fernsehgerät angeschlossen. Es werden über dessen Schnittstelle Audio- als auch Videosignale übertragen. Sollte kein HDMI-Anschluss vorhanden sein, ist die Verbindung auch durch ein Komponentenvideo-Kabel möglich. Eine Netzwerkverbindung ist über den Wi-Fi Anschluss machbar und über die Konfiguration der Netzwerkfunktion des Apple TV Gerätes einzustellen. Apple verspricht eine unkomplizierte und schnelle Installation in beiden Fällen, sofern die Voraussetzungen stimmen.
Großes Bild vom Apple TV

Fazit
Das Gerät Apple TV ist mit allen modernen, gängigen Fernsehgeräten kompatibel und fällt nicht durch eine Besonderheit auf, außer dem typischen Apple Design. Die Funktionsweise ist einfach, da das Gerät nach Anschluss alle weiteren Konfigurationen über das Menü selbst vornimmt. Problematisch kann es lediglich bei zu alten Fernseh- oder Computergeräten werden, wenn die Anschlüsse nicht auf Anhieb passen, aber dazu bietet Apple Alternativen.
Ish
Das Unternehmen ish NRW GmbH wurde im Oktober 2001 gegründet. Bereits 2002 ließen sich finanzielle Probleme nicht mehr leugnen, die schließlich durch eine enorme Gebührenerhöhung aufgefangen wurden. 2004 wollte Kabel Deutschland das Unternehmen übernehmen, was jedoch durch das Bundeskartellamt verhindert wurde.
Das Kabelnetz
ish war Betreiber eines Kabelnetzes in Nordrhein-Westfalen. Es entwickelte einst das Telekom-Kabelnetz in NRW, das damals das größte Breitbandnetz Deutschlands war. Das Unternehmen bot sowohl analoges Kabelfernsehen als auch digitale Programme an. Zudem gehörten ein Breitband Internetzugang und die Telefonie zu den wichtigsten Angeboten des Unternehmens.
2007 versorgte die ish NRW GmbH 3,7 Millionen Kunden in NRW mit Fernsehen, Internet und Telefonie über Kabel. Zuletzt beschäftigte sie knapp 1.000 Mitarbeiter an insgesamt acht Standorten. Der Hauptsitz befand sich in Köln.
ish heute
Die ish NRW GmbH wurde mit den zwei weiteren Kabelnetzbetreibern Tele Columbus West GmbH und iesy, einem regionalen Kabelnetzbetreiber aus Hessen zusammengeschlossen. Am 22. Mai 2007 entstand das neue Unternehmen Unitymedia. Unitymedia vertreibt heute alle Produktzweige der Vorgängerunternehmen unter einer Marke und ist inzwischen zu einem der bedeutendsten Kabelnetzbetreiber in ganz Deutschland aufgestiegen.
Premiere ist tot, es lebe Sky TV!
Der Schweizer Bezahlfernsehsender Teleclub gründete auf Basis eines Deutschland-Geschäftes das Unternehmen Premiere. Allerdings fusionierte das Unternehmen aufgrund der roten Zahlen mit der Kirch-Gruppe und dem Mitbewerber DF1 zu Premiere World. Die Kirch-Gruppe wurde im Jahr 2002 durch maßgeblich durch die hohen Verluste von Premiere in die Insolvenz getrieben, konnte aber selbst durch eine Umstrukturierung bestehen bleiben.
Das Unternehmen bezeichnete sich nun wieder als Premiere und ging 2005 an die Börse. Dieses Jahr war auch das einzige, in dem der Sender keine Verluste schrieb. Im Laufe der Zeit wandelte sich Premiere von einem Programmveranstalter zu einem Plattformbetreiber, produzierte aber weiterhin eigene Produkte. Der Lizenzkampf mit Arena um die Rechte an der Fußball Bundesliga zwang Premiere 2006 in die Knie. Letztendlich scheiterte Premiere aber daran, dass die Anzahl zahlenden Abonnenten unter eine Million sank. 2008 war die Premiere-Aktie plötzlich nur noch halb so viel wert wie zuvor.
Die Marke Premiere ging am 4. Juli 2009 in Sky TV über und wandte sich so nicht mehr nur dem deutschen, sondern auch dem österreichischen Markt zu. Gleichzeitig wurde die Premiere AG in Sky Deutschland AG umbenannt. Heute zählt das Unternehmen rund 2,5 Millionen Abonnenten und hat sich damit wieder etwas stabilisiert.
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