Video on Demand Preismodelle

Bei Video on Demand gibt es vier Preismodelle, mit denen die Filme abgerechnet werden können:

  • Pay-per-View (PPV)
  • Download-to-own (DTO)
  • Download-to-Rent (DTR)
  • Subscription Video on Demand (SVoD)

Download-to-own (DTO)

Bei Download-to-own erwirbt man gegen eine einmalige Gebühr das Recht, den gewünschten Film downzuloaden, zu speichern und so oft anzusehen, wie man will. Im Prinzip entspricht DTO dem Kauf einer DVD. Die Kosten hierfür belaufen sich häufig auf 6 bis 8 Euro, je nachdem, wie aktuell der Film ist.

Inzwischen haben einige wenige Anbieter auch auf den Markt reagiert und bieten gegen einen Aufpreis die Möglichkeit, per DTO geladene Filme einmalig auf DVDs zu brennen. Bei den meisten Anbietern ist es nur möglich, den downgeloadeten Film auf DVD zu sichern, im DVD-Player ist er dann jedoch nicht abspielbar.

Pay-per-View (PPV)

Pay-per-View ist ziemlich genau das Gegenteil von DTO. Eine geringere Gebühr (meist 2 bis 4 Euro) wird einmalige entrichtet. Dafür erhält man die zeitlich begrenzte Lizenz, einen Film einmalig downzuloaden und anzusehen. Möchte der Kunde den Film ein weiteres Mal sehen, muss er auch eine weitere Lizenz erwerben. Eine Lizenz ist bei den meisten Anbietern 24 Stunden gültig, das bedeutet, dass man ab dem Download 24 Stunden Zeit hat, den Film einmal anzusehen. Im Rahmen von Pay-per-View kommt häufig die Technik des Streamings zum Einsatz, bei dem der gesamte Film nicht auf der Festplatte gespeichert wird, sondern immer nur der Teil heruntergeladen wird, der als nächstes angesehen werden soll.

Download-to-Rent (DTR)

Download-to-Rent ähnelt vom Prinzip her Pay-per-View. Auch hier wird gegen eine einmalige Gebühr das Recht erworben, einen Film herunterzuladen und innerhalb von 24 Stunden anzusehen. Dieses System unterscheidet sich von PPV vor allem dadurch, dass der Film innerhalb des Freischaltungszeitraums mehrere Male angesehen werden kann.

Subscription Video on Demand (SVoD)

Der komplizierte Begriff „Subcription Video on Demand“ bezeichnet die Nutzung von Video on Demand in Form eines Abonnements. Dieses Preismodell beruht auf einem Pauschalpreis, der normalerweise monatlich fällig wird. Für diesen Preis kann dann pro Monat eine bestimmte Anzahl an Filmen oder Serien angesehen werden. Allerdings hat man dabei gewöhnlich nicht die volle Auswahl, sondern ist auf ein bestimmtes Genre beschränkt (z. B. Comedy-Paket oder Kinder-Paket).

Bei den Abo-Angeboten sollten Kunden auch darauf achten, wie der Download der Filme erfolgt. Während einige Anbieter nur das Streaming der Wunschprogramme anbieten, können die Sendungen bei anderen Paketen komplett downgeloadet werden.