Video on Demand – VoD
Unter Video on Demand versteht man es, wenn Filme oder Fernsehsendungen aus dem Internet geladen werden, damit sie auf einem Computer oder mithilfe eines Fernsehers angeschaut werden können. Natürlich handelt es sich dabei nicht um das normale Fernsehprogramm. Video on Demand (kurz VoD) bedeutet übersetzt so viel wie „Video auf Abruf“. Die Kunden können dabei die Filme oder Serien sehen, die sie sich gerade wünschen. Der Zeitpunkt kann dabei frei gewählt werden, so dass der Zuschauer nicht mehr an das Fernsehprogramm der einzelnen Sender gebunden ist.
Die Anbieter
Maxdome |
Videobuster |
Videoload |
Alice |
T-Home Entertain |
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Auch wenn Video on Demand gerade erst im Kommen ist, gibt es bereits einige Anbieter, die das Wunsch-Fernsehprogramm bieten können. Bereits seit der ersten Stunde dabei sind die Anbieter Maxdome und Videoload. Inzwischen sind die die großen Anbieter T-Home und Alice nachgezogen und offerieren ebenfalls eine große Auswahl an Filmen zum Download. Neuere Angebote sind Videobuster und der iTunes Store.
Die technischen Voraussetzungen
Um Video on Demand in Anspruch nehmen zu können, benötigt man zunächst einen DSL-Anschluss. Pro geladenem Film kann eine Datenmenge von bis zu 4 Gigabyte anfallen, die ein normaler ISDN-Anschluss nicht bewältigen kann. Die Geschwindigkeit des DSL-Anschlusses entscheidet darüber, ob ein Film in Echtzeit angesehen werden kann oder längere Pufferzeiten erforderlich sind.
Als Minimum wird hier DSL 2.000 angesehen, wenn man VoD nutzen möchte. Hierbei ist es jedoch erforderlich, dass immer ein Teil des Films vorgepuffert wird, da sonst nur ein ruckeliges Bild möglich wäre. Wer VoD regelmäßig nutzen möchte, sollte auf einen DSL-Anschluss mit einer Übertragungsrate von wenigstens 6.000 kBit/s nachdenken. Wer bereits einen DSL-Anschluss besitzt, sollte vor dem Kauf von Filmen über Video on Demand über den eigenen Provider im Internet testen, welche Bandbreite die eigene Internetverbindung tatsächlich leistet, da die theoretisch mögliche Übertragungsrate meist nichts mit der tatsächlichen zu tun hat.
Benötigte Geräte
Natürlich wird man die Filme üblicherweise nicht am PC ansehen wollen, sondern am Fernseher. Es sind weitere Geräte notwendig, um die Übertragung von Gerät zu Gerät zu ermöglichen. Die einfachste Möglichkeit ist eine Kabelverbindung zwischen PC und Fernseher. Am Computer wird das entsprechende Adapterkabel am TV-Ausgang der Grafikkarte angeschlossen, beim Fernseher werden der S-Video-, Chinch- oder Scart-Anschluss verwendet. Auf der gleichen Logik beruht ein Funkübertragungs-Set. Der Sender wird am TV-Ausgang der Grafikkarte montiert, der Empfänger am Fernseher.
Alternativ kann auch ein PC-TV-Converter eingesetzt werden, wenn kein TV-Ausgang vorhanden ist. Mit dessen Hilfe kann die Verbindung über den VGA-Ausgang (= Monitor-Anschluss) hergestellt werden. Wer keinen PC nutzen möchte, kann auch eine Set-Top-Box einsetzen. Sie lädt den gewünschten Film aus dem Internet und sendet ihn via Kabelverbindung oder WLAN zum Fernseher.
Die Downloadarten
Bei Video on Demand gibt es zwei Haupt-Nutzungsmöglichkeiten: Pay-per-View und Download-to-own. Bei Pay-per-View wird mit dem Kaufpreis eine Lizenz für einen begrenzten Zeitraum (meist 24 Stunden) erworben. Innerhalb dieser Zeit wird der Film freigeschalten, danach müsste für ein erneutes Ansehen eine weitere Lizenz gekauft werden. Bei Download-to-own kann der Käufer den Film behalten und so oft ansehen wie er möchte. Der Preis ist hierbei etwas höher als bei Pay-per-View.





